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Wichtige Ereignisse aus Astronomieforschung und Raumfahrt

... 91 Jahren

05.08.1930

wurde Neil Alden Armstrong geboren

( * 05.08.1930 - 25.08.2012)
Am 21. Juli 1969 betrat er als erster Mensch den Mond.

Bei der Mondlandung mit seinem Kollegen Buzz Aldrin am 20. Juli 1969 übernahm Armstrong die manuelle Steuerung der Mondlandefähre Eagle und lenkte sie von felsigem Gelände fort zu einer sicheren Landung um 21:17 Uhr (UTC).

Seine ersten Worte vom Mond an die Bodenstation waren: „Houston, Tranquility Base here. The Eagle has landed.“ Sechs Stunden später kletterte er in den frühen Morgenstunden des 21. Juli aus der Mondlandefähre.

Neil Armstrong betrat am 21. Juli 1969 um 02:56:20 Uhr (UTC) als erster Mensch die Mondoberfläche. Dabei entstand einer der berühmtesten Versprecher der Geschichte: Armstrong hatte sich vorgenommen, die Worte That’s one small step for a man, one giant step for mankind (dt. „Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, ein riesiger Schritt für die Menschheit“) zu sprechen, versäumte jedoch aufgrund der Strapazen und der Aufregung die Aussprache eines einzigen Vokals (a) und gab dem Satz damit eine ungewollte Bedeutung:
“That’s one small step for man… one… giant leap for mankind.”
(„Das ist ein kleiner Schritt für den Menschen… ein… riesiger Sprung für die Menschheit.“)

Quelle: Wikipedia


... 163 Jahren

05.08.1858

wurde Hermann Kobold geboren

( * 05.08.1858 - 11.06.1942)
Hermann Kobold war ein deutscher Astronom und Professor an der Straßburger Sternwarte.

Von 1877 bis 1880 studierte er Mathematik und Naturwissenschaften an der Universität Göttingen und promovierte im Juli 1880 bei Wilhelm Klinkerfues über ein astronomisches Thema. Anschließend war er Assistent an der Privatsternwarte von Nikolaus von Konkoly in O'Gyalla (Ungarn). Nach der Teilnahme an einer Expedition zur Beobachtung des Venusdurchgangs von 1882 in Aiken (South Carolina) arbeitete er einige Jahre an der Datenreduktion in Berlin.

1887 wurde Kobold als Observator an die Sternwarte in Straßburg berufen. Durch intensive Beobachtungen gelang ihm die Entdeckung von 22 zuvor unbekannten, kleineren Galaxien des Coma-Galaxienhaufens.

Von 1908 bis 1938 war er der Herausgeber der wissenschaftlichen Zeitschrift Astronomische Nachrichten. Seine astronomischen Arbeiten befassen sich mit Stellarastronomie und mit den Objekten des Sonnensystems. Er stellte regelmäßig Kometenlisten zusammen.

Ihm zu Ehren erhielt ein von Karl Wilhelm Reinmuth im Jahr 1930 entdeckter Asteroid den Namen Kobolda.

Quelle: Wikipedia


... 124 Jahren

05.08.1897

starb Albert Marth

(05.05.1828 - 05.08.1897)
Albert Marth war ein deutscher Astronom. Schwerpunkte seiner Arbeit waren die Beobachtung von Planeten, Asteroiden und galaktischen Nebeln.

Marth studierte zunächst Theologie an der Berliner Universität. Sein stärker werdendes Interesse an Mathematik und Astronomie führte schließlich zu einem Studium der Astronomie bei Christian August Friedrich Peters in Königsberg.

1854 trat er die Nachfolge von John Russel Hind an der Londoner Sternwarte an. Am 1. März 1854 entdeckte er den Kleinplaneten Amphitrite.

Während der Zeit von 1863 bis 1865 entdeckte Marth etwa 600 neblige Objekte. 1882 nahm er an der Venustransit-Expedition zum Kap der Guten Hoffnung teil. Der Mondkrater Marth und der Marskrater Marth sind nach ihm benannt.

Quelle: Wikipedia


... 142 Jahren

05.08.1879

starb Johann von Lamont

(13.12.1805 - 05.08.1879)
Johann von Lamont gilt als Pionier der Erforschung des Erdmagnetismus. Von 1835 bis zu seinem Tod war er Direktor der Sternwarte Bogenhausen.

Mit Beginn der Erforschung des Erdmagnetfelds durch Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß in den frühen 1830er Jahren interessierte sich Lamont zunehmend für dieses Wissensgebiet. 1836 führte er erste Messungen des Erdmagnetismus in München durch und bemühte er sich um die Finanzierung eines geomagnetischen Observatoriums in München

Lamont entwickelte unter anderem einen Reisetheodolit, der Mitte des 19. Jahrhunderts rasch zum Standardmessgerät für Observatorien und für die Vermessung regionaler Magnetfelder wurde. Aufgrund seiner vielen Messungen erstellte er für Bayern die ersten mitteleuropäischen Landkarten zum Erdmagnetismus.

Sein wichtigster Beitrag zur Naturerforschung aber ist die Entdeckung, dass das Erdmagnetfeld periodischen Schwankungen unterworfen ist. Anhand der Beobachtung seiner Monde bestimmte Lamont auch die Masse des Uranus neu. Der Mondkrater Lamont ist nach ihm benannt.

Quelle: Wikipedia


... 10 Jahren

05.08.2011

Raumsonde Juno zu Jupiter gestartet

Juno (auch Jupiter Polar Orbiter) ist eine Raumsonde der NASA, die den Riesenplaneten Jupiter aus einer polaren Umlaufbahn mindestens ein Jahr lang studieren soll und am 5. August 2011 gestartet ist.

Im Gegensatz zu früheren Raumsonden zum Planeten Jupiter besitzt Juno keine nukleare Energieversorgung, sondern generiert den benötigten Strom durch neue effizientere und strahlungsresistentere Solarzellen. Jedoch ist der Einsatz von Solarzellen nur möglich, weil sich Juno auf ihrer polaren Umlaufbahn meistens außerhalb der starken Strahlungsgürtel des Jupiters befindet.

Quelle: Wikipedia


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