AstroMINT

MINT-Cluster MINT-SON

Das BMBF fördert im Zeitraum 1.1.2021 bis 31.12.2023 das Projekt MINT-SON im Rahmen seiner MINT-Cluster-Initiative. MINT-SON vereint die Partner Stadt Sonneberg (Projektleitung), die Staatliche Berufsbildende Schule Sonneberg (SBBS) und den Astronomiemuseum e.V., um Jugendliche und dabei vor allem Mädchen im Alter von 10 bis 16 Jahren im Bereich der mathematischen, naturwissenschaftlichen und technischen Kompetenzen zu fördern. Astronomie als stark fächerübergreifende Grundlagenwissenschaft entfaltet wegen ihrer exotischen Objekte und existenziellen Fragenstellungen auf viele Jugendliche eine anziehende Wirkung. Dieses Interesse gilt es nachhaltig zu wecken und fördern, denn diese Inspiration wirkt befruchtend auf die spätere Berufswahl in allen MINT-Fächern.

Das Teilprojekt AstroMINT des Astronomiemuseum e.V. hat zwei konkrete Zielstellungen. Zum einen sollen im wöchentlichen Rhythmus Schulklassen der o.g. Altersbereiche an einem Nachmittag oder Abend das Astronomiemuseum der Sternwarte Sonneberg besuchen und sich unter dem Motto “Raus aus der Schule – ran ans Fernrohr” mit astronomischen Themen befassen. Hierzu zählt – bei entsprechendem Wetter – die Beobachtung, Fotografie und Vermessung verschiedener astronomischer oder künstlicher Objekte, wie etwa Sonne, Mond, Planeten, Meteore, veränderliche Sterne, Galaxien oder auch Satelliten mit Hilfe der zahlreichen Teleskope der Sternwarte. Alternativ können astronomische Beobachtungsinstrumente und Messmittel gebaut oder digitale Bilder und Messreihen analysiert werden. Weiterhin sollen auch technische Experimente aus dem Umfeld der astronomienahen Raumfahrt durchgeführt werden.

Im Rahmen eines zweiten Schwerpunkts sollen ab 2022 größere Veranstaltungen für Schülerinnen und Schüler angeboten werden, in denen Vertreter von Hochschulen, Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie aus der Industrie qualitativ hochwertige, mitreißende Vorträge oder Vorlesungen darbieten, die thematisch auch aber nicht ausschließlich in der Astronomie und Raumfahrt angesiedelt sind. Denkbar sind hier z.B. eindrucksvolle Experimental- ”Vorlesungen” der Physik, Chemie, Biologie, Informatik oder auch der Mathematik. Vertreter der Industrie sind eingeladen, ihr Fachgebiet auf Schülerniveau fesselnd darzustellen.

Zur Umsetzung der beiden Zielstellungen und zur breiten Unterstützung, um MINT-Fächer wieder attraktiv zu machen, sind weitere Partner sehr willkommen.

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