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Internationaler Museumstag 2026

Datum
17.05.2026
Beginn
14:00 Uhr
Ort
Astronomiemuseum
Voranmeldung
Keine Voranmeldung notwendig

 100 Jahre Sternwarte Sonneberg – Baugeschichte „erlaufen“

Die Sternwarte Sonneberg auf dem Erbisbühl ist heute vor allem durch ihre aluminiumverkleideten Gebäude geprägt. Doch das war nicht immer so: Begonnen hat alles 1925 mit einem kleinen Kuppelbau. In den folgenden Jahrzehnten wurde die Anlage Schritt für Schritt erweitert – und dabei auch immer wieder umgebaut. Einige Gebäude verschwanden ganz, wurden abgebrochen und durch neue ersetzt. Dadurch ist die Sternwarte nicht nur ein Ort der Astronomie, sondern auch ein spannendes Zeugnis wechselnder Bau- und Nutzungsgeschichte.

Viele Spuren dieser Entwicklung sind heute auf den ersten Blick gar nicht mehr sichtbar. Denn viele Zeugnisse der Geschichte liegen nicht in Vitrinen, sondern direkt unter unseren Füßen: Fundamente, Leitungsgräben, Mauerreste oder Geländeformen können noch im Erdreich erhalten sein – selbst dort, wo oberirdisch längst nichts mehr steht. Genau diesen oft übersehenen Resten gehen wir nach.

Am Internationalen Museumstag erkunden wir die Baugeschichte der Sternwarte deshalb direkt vor Ort. Bei einem Rundgang über das Gelände „erlaufen“ wir die Entwicklung der Anlage: Wir begehen ausgewählte Stellen auf dem heutigen Sternwartengelände und erläutern, was dort früher einmal war, wie die Gebäude angeordnet waren und welche Funktionen sie hatten. Dabei machen wir uns gezielt auf die Suche nach Spuren vergangener Zeiten – auch an Orten, an denen heute nur noch Reste im Boden oder leichte Veränderungen im Gelände Hinweise geben.

Ergänzend zeigen wir ausgewählte historische Bilder, die den damaligen Zustand dokumentieren und den Wandel besonders anschaulich machen. So entsteht Schritt für Schritt ein „Zeitbild“ der Sternwarte: von den frühen Anfängen über Ausbauphasen bis zur heutigen Gestalt.

 Hinweis: Bitte tragen Sie festes Schuhwerk, da wir teilweise durch unwegsames Gelände gehen.