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Wichtige Ereignisse aus Astronomie, Forschung und Raumfahrt
Ankunft am Ziel: Sojus TMA-02M
Die Mission brachte drei Besatzungsmitglieder der ISS-Expeditionen 28 und 29 zur Internationalen Raumstation. Das Sojus-Raumschiff löste Sojus TMA-20 als Rettungskapsel ab.
Missionsende von Sojus T-2
Sojus T-2 war die erste bemannte Erprobung des neuen Raumschifftyps, nachdem mit Kosmos 670, Kosmos 772, Kosmos 869, Kosmos 1001, Kosmos 1074 und der unbemannten Sojus T-1 bereits sechs Erprobungsflüge vorausgegangen waren.
Als Kurzzeitbesatzung der Raumstation Saljut 6 führte die Mannschaft die Bezeichnung Saljut 6 EP-6. Zum ersten Mal seit über zwei Jahren bestand damit eine Besuchsmannschaft nur aus sowjetischen Kosmonauten, ohne einen Gastkosmonauten aus einem anderen Land.
Deutsches Luft- und Raumfahrt-Institut (DLR)
Das DLR ist das Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt. Seine Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit sind in nationale und internationale Kooperationen eingebunden. Darüber hinaus ist das DLR im Auftrag der Bundesregierung für die Planung und Umsetzung der deutschen Raumfahrtaktivitäten zuständig.
Das DLR erforscht Erde und Sonnensystem, es stellt Wissen für den Erhalt der Umwelt zur Verfügung und entwickelt umweltverträgliche Technologien für Energieversorgung, Mobilität, Kommunikation und Sicherheit.
wurde Francis Andrew Gaffney geboren
Gaffney erhielt 1968 einen Bachelor von der University of California, Berkeley und wurde 1972 in Medizin an der University of New Mexico promoviert. In der Texas Air National Guard wurde Oberst Gaffney als Fliegerarzt eingesetzt.
Von Januar 1987 bis Juni 1989 arbeitete Gaffney als Wissenschaftler in der Abteilung Life Sciences der NASA. Seine 15-jährige Erfahrung im Bereich der Herzforschung führte zu seiner Nominierung als Nutzlastspezialist für die Space-Shuttle-Mission STS-40.
Am 5. Juni 1991 startete er mit der Raumfähre Columbia ins All. Diese Mission wurde mehrmals verschoben, da an der Raumfähre diverse Mängel aufgetreten waren. Es war die fünfte Spacelab-Mission und die erste, die sich ausschließlich mit Biowissenschaften beschäftigte. Das wichtigste Experiment war Spacelab Life Sciences-1.
Dabei wurden physiologische Untersuchungen an Menschen, 30 Nagetieren und tausenden winzigen Quallen durchgeführt. Von den 18 Untersuchungen beschäftigten sich zehn mit dem Menschen, sieben mit den Nagetieren und eines mit den Quallen.
starb Alvan Graham Clark
Meilenstein: Ersten Weißen Zwergstern entdeckt
Er war der Sohn des Teleskopbauers Alvan Clark. Am 31. Januar 1862 entdeckte er Sirius B, den Begleiter des Sirius. Dies war der erste entdeckte Weiße Zwerg.
Friedrich Bessel bemerkte 1844 bei der Auswertung langjähriger Beobachtungsreihen eine Unregelmäßigkeit in der Eigenbewegung des Sirius, welche er als den Einfluss eines Doppelsternpartners mit einer Umlaufdauer von etwa einem halben Jahrhundert deutete. Trotz dieser Hilfestellung gelang niemandem die Beobachtung, bis am 31. Januar 1862 Alvan Graham Clark, ein Sohn des Bostoner Instrumentenbauers Alvan Clark, eine gerade fertiggestellte Objektivlinse an Sirius prüfte und feststellte: „Vater, Sirius hat einen Begleiter.“ Da Sirius B sich auf seiner Umlaufbahn damals zunehmend von Sirius A entfernte, konnte er nunmehr auch von zahlreichen anderen Beobachtern ausfindig gemacht und vermessen werden.
Der Mondkrater Clark ist nach ihm und seinem Vater benannt.
wurde Johann Gottfried Galle geboren
Am Morgen des 23. September 1846 erhielt Galle einen Brief des Franzosen Urbain Le Verrier, der die Bahnstörungen des Planeten Uranus untersucht hatte. Le Verrier leitete daraus die Position eines noch unentdeckten Planeten ab und bat Galle, den entsprechenden Himmelsabschnitt abzusuchen.
In derselben Nacht entdeckte Galle unter Mitwirkung seines Assistenten Heinrich Louis d'Arrest, nur 1° von der errechneten Position entfernt, einen Stern 8. Größe, der in der Berliner Akademischen Sternkarte nicht verzeichnet war. In der darauf folgenden Nacht konnte eine Eigenbewegung des Himmelskörpers von 4 Bogensekunden gemessen werden, womit die Planeteneigenschaft einwandfrei feststand. Galle lehnte allerdings stets ab, als Entdecker des später Neptun genannten Planeten zu gelten; er sprach die Entdeckung Le Verrier zu.
Schon Galileo Galilei hatte Neptun am 28. Dezember 1612 und nochmals am 27. Januar 1613 gesehen. Aus seinen Aufzeichnungen vom Januar 1613 geht eine Beobachtung der Konjunktion mit dem Jupiter hervor, bei der Galilei den Neptun jedoch für einen Jupitermond oder einen Fixstern gehalten hatte.
Nach ihm benannt sind Galle (Mondkrater), Galle (Marskrater), ein Planetenring des Neptun sowie der Asteroid (2097) Galle.