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Wichtige Ereignisse aus Astronomieforschung und Raumfahrt

... 20 Jahren

11.05.2001

starb Douglas Adams

(11.03.1952 - 11.05.2001)
Douglas Noël Adams war ein britischer Schriftsteller. Er wurde vor allem mit der satirischen Science Fiction-Reihe "Per Anhalter durch die Galaxis" bekannt.

Während seines Studiums arbeitete er als Aushilfskraft, um sich seine ausgedehnten Anhalter-Reisen durch Europa zu finanzieren. Auf einer dieser Reisen ist auch die Idee zu seinem berühmtesten Werk entstanden: "Per Anhalter durch die Galaxis". Die Idee kam ihm, als er, wie er der BBC selbst beschrieb, nach einem Kneipenbesuch in Innsbruck angetrunken auf einem Acker lag und in die Sterne schaute.

1977 gelang ihm der Durchbruch, als er mit Simon Brett einen Vertrag über die Ausstrahlung einer Science-Fiction-Radiosendung abschloss. Die Sendung trug den Namen "Per Anhalter durch die Galaxis" und wurde zum ersten Mal 1978 vom britischen Radiosender BBC Radio 4 gespielt. In stark veränderter und erweiterter Form wurde die Serie zwischen 1979 und 1982 zunächst als Trilogie in Buchform veröffentlicht. Die Bücher wurden Bestseller. 1984 folgte ein vierter (deutsch: „Macht’s gut, und danke für den Fisch“) Band, 1992 ein fünfter („Mostly harmless“, deutsch „Einmal Rupert und zurück“) mit dem Untertitel „Fünfter Band einer vierteiligen Trilogie“.

Quelle: Wikipedia


... 65 Jahren

11.05.1956

starb Walter Sydney Adams

(20.12.1876 - 11.05.1956)
Walter Sydney Adams war ein US-amerikanischer Astronom. Er war von 1923 bis 1946 Direktor des Mount-Wilson-Observatoriums in Kalifornien.

Er absolvierte ein Studium am Dartmouth College, schloss 1898 ab und studierte danach in Deutschland weiter. Nach seiner Rückkehr in die USA wurde er schließlich Direktor des Mount-Wilson-Observatoriums.

Adams fand zusammen mit Arnold Kohlschütter einen Zusammenhang der relativen Intensität bestimmter Spektrallinien mit der Leuchtkraft eines Sterns. Er begründete damit die Möglichkeit der spektroskopischen Entfernungsbestimmung von Sternen (spektroskopische Parallaxe). Mit dieser Methode maß er die Distanz von hunderten von Sternen der Hauptreihe und von Riesensternen.

Er entdeckte mit dem Stern Sirius B den ersten bekannten Weißen Zwerg und seine Messungen seiner gravitativen Rotverschiebung war eine weitere Bestätigung der Allgemeinen Relativitätstheorie. Ferner wurde Adams durch die spektroskopischen Studien von Sonnenflecken und der Sonnenrotation bekannt.

Nach ihm wurde der Marskrater Adams und der Asteroid Walter Adams benannt. Der Mondkrater Adams ist nach ihm sowie nach John Couch Adams und Charles Hitchcock Adams benannt.

Quelle: Wikipedia


... 105 Jahren

11.05.1916

starb Karl Schwarzschild

(09.10.1873 - 11.05.1916)
Schwarzschild war ein deutscher Astronom und Physiker und gilt als einer der Wegbereiter der modernen Astrophysik.

Während des Kriegsdienstes schrieb er 1915 in Russland eine Abhandlung über die Relativitätstheorie und eine über Quantenphysik. Seine Arbeit zur Relativität erbrachte die ersten genauen Lösungen der Feldgleichungen der Allgemeinen Relativitätstheorie – eine für nicht rotierende kugelförmige symmetrische Körper und eine für statische isotrope leere Räume um feste Körper.

Schwarzschild leistete einige grundlegende Arbeiten über klassische Schwarze Löcher. Einige Eigenschaften schwarzer Löcher erhielten deshalb seinen Namen, nämlich die Schwarzschild-Metrik, die Schwarzschild-Tangherlini-Metrik und der Schwarzschildradius. Der Kern eines schwarzen Loches wird Schwarzschild-Singularität genannt.

Quelle: Wikipedia


... 150 Jahren

11.05.1871

starb John Herschel

(07.03.1792 - 11.05.1871)
John Herschel entdeckte, dass die Magellanschen Wolken aus Sternen bestehen, gab verschiedene Sternen-Kataloge heraus und führte das Julianische Datum in die Astronomie ein.

John Herschel war der Sohn von Wilhelm Herschel und Neffe von Caroline Herschel. Zunächst wurde er Jurist und wandte sich später wie sein Vater der Astronomie zu und übernahm dessen Sternwarte. Er vervollständigte den Katalog seines Vaters über den nördlichen Himmel. Elf Kataloge von Doppelsternen, ein Katalog von 5079 Nebeln und Sternhaufen wurde 1864 veröffentlicht. Ein posthumer Katalog von 10300 Doppel- und Mehrfachsternen erschien 1874.

John Herschel wurde nach einem Staatsakt in der Westminster Abbey neben dem Grab von Sir Isaac Newton beerdigt.

Quelle: Wikipedia


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